Die gemeinnützige Heinrich und Friedrich Tobaben Stiftung wurde im Januar 2026 aus der Rittergut Kössern eGbR heraus gegründet. Sie setzt sich zum Ziel, die historische Bausubstanz des Gesamtensembles Rittergut Kössern inklusive der historischen Park- und Gartenanlagen zu erhalten und naturschutzfachliche Maßnahmen im Muldental (insbesondere Anlage und Pflege von Streuobstwiesen) durchzuführen. Die Initiatoren setzen bei der Umsetzung der satzungsgemäßen Zwecke strikt auf die Einbindung lokaler Partner. Das zu neuem Leben erweckte Rittergut leistet einen Beitrag zur Lebensqualität und zum Zusammenhalt der benachbarten regionalen Gemeinschaft.
Ein erstes größeres Renaturierungsprojekt konnte die Initiatoren 2025 bereits mit dem NABU Landesverband Sachsen umsetzen und eine Streuobstwiese in Leisenau anlegen. Zur Bewässerung dieser Projektfläche in der Anwuchs- sowie Trockenphase sowie zur Pflege weiterer Flächen wird ein Wasserwagen benötigt. Zur wasser- und kreislaufwirtschaftlichen Benutzung liegt ab 03/26 eine wasserrechtliche Entnahmegenehmigung von Flusswasser aus der Mulde vor. Zur Wasserentnahme dürfen die Grundstücke der Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen benutzt werden.
Der Projektpartner hat sich bei der Veolia Stiftung um Fördermittel für den Wasserwagen beworben. Die Anschaffungskosten dafür liegen bei 4.789,75 EUR (zuzüglich Lieferkosten in Höhe von 250,00 EUR). Die Veolia Stiftung unterstützt dieses Projekt mit Fördermitteln in Höhe von 5.000 Euro. Die Projektpatenschaft hat Michael Stölzl, Niederlassungsleiter der Veolia Wasser Deutschland GmbH, übernommen.