AfB Social & Green IT: "Eco data destruction"

Weiterentwicklung von Refurbishing und Wiedervermarktung
ausgemusterter IT- und Mobilgeräte

 

Projektträger

Die 2004 gegründete AfB ist Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen, welches professionelle IT-Dienstleistungen mit sozial-ökologischem Engagement verbindet: AfB ist spezialisiert darauf,  ausgemusterte IT- und Mobilgeräte von Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen zu übernehmen und nach dem Löschen der darauf befindlichen Daten aufzubereiten und  wieder zu vermarkten. Hierbei arbeitet AfB bereits mit Partnerfirmen wie Siemens und Otto zusammen. Ziel ist es, die Nutzungsdauer möglichst vieler IT- und Mobilgeräte zu verlängern, um dadurch natürliche Ressourcen zu schonen und Energieverbrauch und Treibhausgase zu verringern. Nicht mehr vermarktbare Hardware wird unter hohen ökologischen und ethischen Standards zerlegt und recycelt, wodurch in Europa neue Rohstoffe hergestellt werden. 


Zudem schafft AfB als anerkanntes Inklusionsunternehmen Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, die im Jahr 2020 bereits einen Anteil von 45% der insgesamt 450 Mitarbeiter ausmachen. Ein langfristiges Ziel ist die Schaffung von 500 Arbeitsplätzen für Menschen  mit Behinderung. 

→ Hier geht es zur Internetseite von AfB Social & Green IT


Förderprojekt

Die AfB strebt eine bessere Trennung der einzelnen Rohstoffe der Festplatten an, welche mechanisch zerstört werden müssen. Statt die ganze Festplatte zu schreddern soll zukünftig die Festplatte händisch in ihre Einzelteile zerlegt und nur die Speicherelemente geschreddert werden. Hierbei wäre die Sicherheitsstufe H6 oder E5 durch die Anschaffung eines neuen Schredders möglich. 

Vorteile der neuen Vorgehensweise sind unter anderem eine erhöhte Wertschöpfung und Rohstoffrückgewinnung aus Materialien durch Bereitstellung verschiedener Fraktionen in reinem Zustand für Scheideanstalten, weniger Verschleiß am Schredder durch leichtere Zerkleinerung, sowie die Schaffung neuer Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung.


Förderbetrag

Die Veolia Stiftung unterstützt das Projekt mit 20.000 Euro.