Stiftungen wollen Teil der Lösung sein

Die deutsche Klimadebatte und die globale Verantwortung im Jahr der deutschen G7-Präsidentschaft 2022

Unter der Überschrift „Sinsheimer Klima-Dialog“ haben die Robert Bosch Stiftung und F20 gemeinsam am 8. Februar zu einer virtuellen Veranstaltung eingeladen. Das Treffen war ein Follow-Up zu einem erfolgreich durchgeführten Klima-Strategiegespräch deutscher Stiftungen in der Klima-Arena von Dietmar Hopp in Sinsheim. Diesmal ging es neben der Vertiefung der Lösungsdebatte innerhalb der deutschen Stiftungs-Community zusätzlich um einen Austausch mit der Wissenschaft und mit Teilen der neu aufgestellten Bundesregierung. Auch die Kooperationsmöglichkeiten mit Indonesien im Jahr der G20-Präsidentschaft dieses wichtigen asiatischen Schwellenlandes sollten verstärkt ausgeleuchtet werden. 

Bei allem schon existierenden Engagement gab es Einigkeit: Noch mehr Stiftungen sollten sich ebenfalls einbringen und ihr Stiftungshandeln auf eigene positive Klimabeiträge und mehr Kooperation ausrichten. Jede Aktivität sei dabei willkommen. Als sehr hilfreich zur Orientierung und zum Ansporn wurde der
Leitfaden für den Deutschen Nachhaltigkeitskodex für Stiftungen benannt, zu dessen Mitinitiatoren die Veolia Stiftung gehörte und den Sylke Freudenthal vorstellte. Die Climate Leadership Initiative (CLI), ein internationales Netzwerk von Klimastiftern, könne zudem als bemerkenswerte Bewegung dafür angesehen werden, wie Stiftungen weltweit umfangreiche Gelder zusammenführen, die für globalen Klimaschutz dringend benötigt werden. 

 

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Bericht Sinsheimer Klima-Dialog 2022 (396.11 KB)