Projekte

Aquaponik Lüneburg

Aquaponik Lüneburg








Projektträger 

Eine Gruppe von Studierenden der Informatik und der Ingenieurswissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg verfolgt in Kooperation mit dem gemeinnützigen Institut für nachhaltige Entwicklung Lüneburger Heide e.V. (INE-LH) das Ziel, die Idee von Aquaponik-Systemen zur kommunalen, dezentralen und nachhaltigen Nahrungsmittelerzeugung zu verbreiten. Zu diesem Zweck haben die Studierenden ein Aquaponik-System entworfen, welches vollautomatisch gesteuert und geregelt wird und durch die hauptsächliche Zugabe von Gartenabfällen und Biomüll hochwertige Lebensmittel erzeugen kann.
Je nach Gegebenheiten des Anwendungsorts lassen sich damit auf begrenzter Fläche und unter überschaubaren Investitionskosten dauerhaft Lebensmittel das ganze Jahr über erzeugen – aus Gartenabfällen und Biomüll. Die technischen Voraussetzungen dafür haben die Studierenden in ihrer Entwicklungsarbeit an der Leuphana Universität in Lüneburg geschaffen.    

Förderprojekt

Das Ziel des aktuellen Projekts der Studierendengruppe und des INE-LH ist es, interessierten Vereinen, Kommunen und Privatpersonen einen Ansatz zur teilweisen Selbstversorgung mit nachhaltig produzierten Lebensmitteln zu bieten. Auf der Grundlage von zwei Prototypen wurde die Funktionsweise des Systems bereits erprobt. Mit Hilfe der Veolia Stiftung soll nun ein dritter und finaler Prototyp entstehen, der bereits den Anforderungen an eine Anwendung durch Dritte zur Lebensmittelproduktion entspricht. Auf Basis dieses Prototyps wird das System für die Bedienung durch die Endnutzer ausgelegt, die einzelnen Stellgrößen des Systems werden optimal austariert, die Skalierbarkeit des Systems wird beziffert und eine Nutzerplattform wird geschaffen. Diese enthält
 
  • eine Komponentenliste
  • eine Anleitung zum Aufbau und zum Betrieb sowie
  • die unter gemeinfreier Nutzungslizenz laufende Software.
Auch bei Aufbau und Initialisierung kann das Team interessierte Personen und Gruppen beraten.

Förderbetrag

Die Veolia Stiftung unterstützt das Projekt mit 19.200 Euro.