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1 juli 2016

Auf dem Weg zum Junior Ranger


Die Veolia Stiftung unterstützt die Arbeit in der Umweltbildung mit 7.000 Euro / Rund 40 Kinder absolvieren am 25. Juni in der Naturschutzstation Weiditz ihre Prüfung

Sie kommen aus allen Teilen Mittelsachsens und wollen Junior-Ranger werden. Am 25. Juni haben sie die Gelegenheit zu beweisen, was sie in den vergangenen Wochen und Monaten während ihrer Ausbildung gelernt haben. Eine letzte wichtige Bewährungsprobe vor den Sommerferien.

Fast 40 Mädchen und Jungen zwischen acht und zwölf Jahren legen an diesem Tag in der Naturschutzstation Weiditz ihre Prüfung ab. Beginn ist 9:00 Uhr. Acht Stationen sind binnen zwei Stunden zu absolvieren. Und da ist das Wissen der angehenden Junior-Ranger gefragt. Wie gut kennen sie sich in der Natur aus?

„Die Vereine, die sich engagiert um die Ausbildung der Junior-Ranger kümmern, leisten eine tolle Arbeit. Ich bin stolz, dieses Projekt als Patin begleiten zu dürfen“, sagt Kerstin Härtel. Sie arbeitet bei der Veolia-Tochter OEWA Wasser und Abwasser GmbH und wird am 25. Juni nicht nur die Daumen drücken. Kerstin Härtel kommt mit einem Scheck. Die Veolia Stiftung unterstützt die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen mit 7.000 Euro. „Die Überraschung“, weiß Härtel, „war riesengroß. Das Geld ist hier richtig gut und vernünftig angelegt.“

Unter der großen Überschrift Umweltbildung engagieren sich vier Vereine: die Naturschutzstation Weiditz, das Natur- und Freizeitzentrum Töpelwinkel, die Grüne Schule Grenzenlos und seit dem Ausbildungsjahr 2015/16 auch die Ortsgruppe Freiberg des Naturschutzbundes Deutschland (NABU). Sie alle profitieren bei der Ausbildung der Kinder zum Junior-Ranger vom Geld der Stiftung. Bestimmungsbücher, Ferngläser, Mikroskope – die Vereine benötigen eine Menge Materialien, um den Unterricht anschaulich und praxisnah zu gestalten. „Das ist die Idee: Mit den Kinder rauszugehen und die Natur entdecken und erleben. Als Junior-Ranger müssen sie wissen, was wichtig ist, um das natürliche Gleichgewicht der Natur zu erhalten. Sie müssen Käfer und Vögel erkennen, Pilze oder Bäume bestimmen können“, erläutert Angela Schubert, von der Naturschutzstation Weiditz, wo der Grundkurs in diesem Jahr seine Prüfung ablegen wird. Insgesamt wurden bereits 72 Junior-Ranger in Mittelsachsen ausgebildet.

Angela Schubert: „Wir wollen unsere Teilnehmer nicht nur für die Natur begeistern; wir wollen ihnen eine Menge Wissen vermitteln und sie darüber hinaus langfristig für die Arbeit im Umwelt- und Naturschutz begeistern. Deshalb bieten wir nach erfolgreichem Abschluss des Grundkurses auch Aufbaukurse an. Und wir bieten ihnen an, die ehrenamtlichen Naturschutzfachhelfer zu begleiteten. Uns ist bewusst, dass das große Anstrengungen verlangt. Umso dankbarer sind wir, dass uns Organisationen wie die Veolia Stiftung unter die Arme greifen.“

Nicht zum ersten Mal, übrigens. Bereits 2014 steuerte die Veolia Stiftung ihren Teil zur Ausbildung der Junior-Ranger bei. Damals mit 6.000 Euro.

Dank des Schecks der Stiftung können die Vereine die nächsten Kurse wieder gut vorbereiten und vor allem ausstatten. Angela Schubert weiß, dass man dem Nachwuchs etwas bieten müsse. Mit der praktischen Arbeit, mit den Streifzügen in die Natur gelinge das aber sehr gut, wie die Zahl der Prüfungsteilnehmer zeigt.

Prüfungstermin: Samstag, 25. Juni, ab 9:00 Uhr, Naturschutzstation Weiditz (Am Stau 1 in 09306 Königsfeld, OT Weiditz)

 

Über die Veolia Stiftung

Beschäftigung, Biodiversität und Kreislaufwirtschaft - das sind die Förderschwerpunkte der Veolia Stiftung. Als europäischer Umweltdienstleister, der in vielen Regionen verwurzelt ist, unterstützt Veolia mit der Unternehmensstiftung lokale Initiativen, die Menschen in Beschäftigung integrieren, Biodiversität bewahren und die Kreislaufwirtschaft unterstützen. Überall dort, wo Veolia mit seinen Beschäftigten und Kunden präsent ist, kann die Stiftung tätig werden. Jedes Förderprojekt der Stiftung wird von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter in eine ehrenamtliche Patenschaft übernommen. Seit ihrer Gründung hat sie insgesamt 406 Projekte mit mehr als drei Millionen Euro unterstützt.

Über Veolia

Die Veolia-Gruppe ist der weltweite Maßstab für optimiertes Ressourcenmanagement. Mit über 174 000 Beschäftigten auf allen fünf Kontinenten plant und implementiert die Veolia-Gruppe Lösungen für die Bereiche Wasser-, Abfall- und Energiemanagement im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung der Kommunen und der Wirtschaft. Mit ihren drei sich ergänzenden Tätigkeitsfeldern sorgt sie für einen verbesserten Zugang zu Ressourcen, ihren Schutz und ihre Erneuerung. 2015 stellte die Veolia-Gruppe weltweit die Trinkwasserversorgung von 100 Millionen Menschen und die Abwasserentsorgung für 63 Millionen Menschen sicher, erzeugte 63 Millionen MWh Energie und verwertete 42,9 Millionen Tonnen Abfälle. Der konsolidierte Jahresumsatz von Veolia Environnement (Paris Euronext: VIE) betrug 2015 25 Milliarden Euro.

 

In Deutschland arbeiten in den Geschäftsbereichen Wasser, Entsorgung und Energie etwa 11 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den über 200 Standorten von Veolia und seinen Beteiligungsgesellschaften. In Partnerschaften mit Kommunen sind sie für mehr als 13 Millionen Menschen tätig. Hinzu kommen maßgeschneiderte Dienstleistungen für Privat- und Gewerbekunden, Handels- und Industriebetriebe. In seinen drei Geschäftsbereichen erwirtschaftete Veolia in Deutschland 2015 einen Jahresumsatz von 1,7 Milliarden Euro.

 

Tina Stroisch

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